Psychotherapeutin

 

 

  Birgit Etlinger

 Mag.a,,MSc

 


Zur beruflichen Entwicklung

  • Betreuungstätigkeiten während der Ausbildungszeit in Wien (1995-2004: Kinder, psychisch belastete Personen)
  • projektierter Feldforschungsaufenthalt in Indien (2003) 
  • Sachwalterin (Verein NÖLV 2005-2008) und Wohnhausleiterin für psychisch belastete Menschen (Verein LOK 2008-2013)
  • Psychotherapeutische Praxis seit 2007 (Verein Frauen beraten Frauen, FGZ dietrotula, Wr. Linien) und seit Herbst 2014 im BBRZ MED Mulde 
  • 2017 Praxiseröffnung in Linz nach Elternkarenz

Zur Ausbildung

  • Arbeits-, Notfall-, Klinische und Gesundheitspsychologin (Univ. Wien)
  • Psychotherapeutin (Psychodrama, DUK)
  • Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin i.A.u.S. (VÖPP)
  • aktuelle Fortbildungen in Krisenintervention, buddhistischer Philosophie, Psychologie und Praxis; zu problematischen Schwangerschaftsverläufen, Regulationsstörungen der frühen Kindheit, Teilleistungsstörungen; Bindungsanalyse-zur vorgeburtlichen Beziehungsförderung i.A.u.S.

Eine umfangreiche professionelle Behandlung meiner KlientInnen ist mir sehr wichtig. Daher habe ich nach meiner Ausbildung als Klinische und Gesundheitspsychologin ein Zweitstudium in Psychotherapie und Zusatzqualifikationen in Notfall- und Arbeitspsychologie abgeschlossen. Eine optimale Ergänzung dazu bieten meine derzeitigen Weiterbildungen in Bindungsanalyse und Säuglings-, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie für meine Schwerpunkte in der Arbeit mit Frauen, Kinderwunsch,  rund um Schwangerschaft und Geburt, Säuglinge und Kinder.

Arbeitsweise & Rahmen

Meine Grundmethode ist die des Psychodramas, die ich mit anderen Interventionstechniken aus meinem bisherigen Erfahrungsschatz kombiniere. Denn so einzigartig mir jede einzelne Person begegnet, so individuell ist meine Arbeitsweise mit ihr.

 

Meine Grundhaltung ist eine humanistische, mein Zugang ein phänomenologischer: Ich möchte Ihnen offen und wertschätzend begegnen, um heilsamen Raum entstehen zu lassen. Mein größter Respekt gilt der Geschichte der persönlichen Gewordenheit und der subjektiven Leidensphänomene.

Mein persönlicher Zugang ist geprägt von meinen bisherigen eigenen Krisen und Wandlungsphasen. An dieser Stelle möchte ich mich aus ganzem Herzen für die Offenheit und das Vertrauen all jener KlientInnen und TherapeutInnen bedanken, die mir bisher im therapeutischen Handeln begegnet sind, mir das therapeutische "Handwerk" gelehrt und zu meinem Mensch-Sein beigetragen haben.

 

Wenn Sie Psychotherapie als Krankenbehandlung in Anspruch nehmen, zahlt der Sozialversicherungsträger üblicherweise einen Zuschuss.

Die tatsächlichen Kosten richten sich daher nach dem Zuschuss der jeweiligen Krankenkasse, der Möglichkeit der vollen Kostenübernahme durch die GKK bzw. durch Zusatzversicherungen. Ich informiere Sie gerne in einem persönlichen Gespräch bzw. Telefonat über freie Plätze, meine Tarife und meine kostenfreien "Kassenplätze".

 

Nach § 15 des Psychotherapiegesetzes bin ich zur Verschwiegenheit über alle mir in Ausübung meines Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.

Forschungsarbeiten

  • Etlinger, Birgit: Geister, Gottheiten und andere Wesen : Diagnosemethoden im religiösen Kontext Orissas (Indien) unter besonderer Berücksichtigung ayurvedischer Nosologie (2004)                                                                                                                                                                                            ubdata.univie.ac.at/AC04312808
  • Etlinger, Birgit: Das bin nur ich und mein Essen - nur wir zwei.                                                                                                                                                                        Vom Wirken einer Psychodramapsychotherapiegruppe für an Bulimia nervosa leidenden Frauen (2012)                                                                           permalink.obvsg.at/duk/YC00326472

 

Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen

 

Man möge den Dingen die eigene, stille,

ungestörte Entwicklung lassen, die tief von Innen kommt

und durch nichts gedrängt und beschleunigt werden kann.

 

Alles ist austragen und dann gebären.

 

Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,

so sorglos und still und weit.

 

Man muss Geduld haben gegen das Ungelöste im Herzen, und versuchen,

die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

 

Es handelt sich darum, alles zu leben.

 

Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken,

eines fremden Tages in die Antwort hinein.

 

(Rainer Maria Rilke, Briefe an einen jungen Dichter)